Furioser Saisonstart der kleinen Sittenser

VfL Sittensen : TV Hassendorf

Das erste Spiel der unter 9 jährigen ist aus Sicht des VfL Sittensen zu einem vollen Erfolg geworden. Die Truppe um Börge Hinrichs und Sven Hadler verdiente sich ihre 3 Punkte mit offensivem Passspiel. Die Hassendorfer könnte dabei nur zusehen, wie Lias Kaiser mit einem Doppelpack den Grundstein legte und die Richtung im Spiel vorgab. Anschließend reiten sich noch Mathis Wichern, Lenox Hadler und Moritz Meyer in die Torschützenliste ein, bevor es auf der anderen Seite einmal für die Gäste im VfL-Tor zum Ehrentreffer klingelte.
So gab es ein offizielles Endergebnis von 6:1 Toren.
Offiziell? Ja, offiziell. Die neu geschaffene Fairplay Liga gibt vor, nicht mehr als ein 5-Tore Unterschied zu zulassen. In diesem Alter gibt es gewaltige Leistungsunterschiede zwischen den F-Junioren Teams. So soll verhindert werden, dass eine Mannschaft mit einem zweistelligen Torunterschied auf die Schlachtbank geführt wird und dadurch der Spaß und die Motivation der Spieler, Eltern und Trainer eine Absage erteilt wird. Diese Art Fairplay sollte, nach Meinungen einiger Trainer, auch die so genannten Fairplay Turniere der G-Junioren ablösen.

Ausbildungsentschädigung

Im Gegensatz zur sogenannten Ausbildungsentschädigung bei internationalen Wechseln ist der Solidaritätsbeitrag nicht per Alter befristet. Die Ausbildungsentschädigung kann nur anfallen, wenn der Spieler jünger als 23 Jahre ist. Der Solidaritätsbeitrag dagegen wird immer erhoben, wenn ein Spieler zum Klub eines anderen Landes wechselt – unabhängig vom Alter zum Zeitpunkt des Transfers.

Neben den internationalen Regelungen gibt es auf nationaler Ebene weitere Einnahmemöglichkeiten, wenn ein Spieler aus der eigenen Jugend Profi wird. Die Entschädigungszahlung für jüngere Lizenzspieler. Erhält ein Spieler einen Lizenzspielervertrag bei einem Verein der Bundesliga oder 2. Bundesliga und hat dort seinen ersten Punktspieleinsatz im Profiteam, erhalten frühere Vereine des Spielers eine Entschädigungssumme. In der Bundesliga sind dies insgesamt 50.000 Euro, in der 2. Bundesliga 22.500 Euro. Zehn Prozent dieses Betrages (5.000 oder 2.250 Euro) stehen dem Heimatverein des Spielers zu, für den er als erstes angemeldet und mindestens 3 Jahre ununterbrochen spielberechtigt war. Das restliche Geld verteilt sich auf die Klubs, für die der Spieler in den letzten fünf Jahren vor seiner Verpflichtung als Lizenzspieler tätig war. Die Höhe der einzelnen Teilzahlungen richtet sich nach der Länge der jeweiligen Vereinszugehörigkeit.

FIFA Soli bei Vereinswechsel

Podolski, Özil, Kroos, Mustafi, Rüdiger: Bei großen internationalen Transfers kassieren auch die Amateurvereine mit, bei denen die Stars in der Jugend gespielt haben.Ösil + Podolski

Der am 9. Juli bestätigte, millionenschwere Wechsel von Rüdiger, sorgt daher für strahlende Gesichter in Berliner Amateurvereinen. Was hat es mit dem sogenannten Solidaritätsbeitrag auf sich und in welchem Umfang verdienen die früheren Ausbildungsvereine mit?

Der Solidaritätsbeitrag ist im FIFA-Reglement verankert und wird fällig, wenn ein Berufsspieler während seiner Vertragslaufzeit – also ablösepflichtig – zum Verein eines anderen Landes wechselt. Dieser umfasst fünf Prozent der Transfersumme. Vorgerechnet am Beispiel von Antonio Rüdiger: Nimmt man die kolportierten 38 Millionen Euro zu Grunde, die der FC Chelsea an den AS Rom zahlen soll, würde der Solidaritätsbeitrag insgesamt 1,9 Millionen Euro betragen.

Rüdiger
Antonio Rüdiger

Der Solidaritätsbeitrag wird an die Vereine ausbezahlt, die zum Training und zur Ausbildung des betreffenden Spielers in der Zeit zwischen seinem 12. und 23. Geburtstag beigetragen haben.
Die Zahlungen teilen sich wie folgt auf: jeweils 5 % des Solidaritätsbeitrages (das heißt 0,25 % der Gesamt-Transfersumme) für die Spielzeiten im Alter von 12 bis 15 sowie jeweils 10 % (0,5 % der Gesamt-Transfersumme) für die Spielzeiten im Alter von 16 bis 23. Ausschlaggebend ist dabei stets die Saison, in welcher der Spieler den jeweiligen Geburtstag feierte. Bei Rüdiger partizipieren unter anderem Hertha 03 Zehlendorf (190.000 €), NSF Gropiusstadt (95.000 €) und SV Tasmania (95.000 €) – jeweils bei angenommenen 38 Millionen € Transfersumme. Dieser Wärme Geldregen ist nicht dabei nicht zweckgebunden. Die Zeit bis zum 12. Geburtstag wird im Solidaritätsbeitrag nicht angerechnet, sodass Rüdigers Heimatverein, Sperber Neukölln, nicht vom Transfer profitiert.
Der Solidaritätsbeitrag wird beim Vereinswechsel innerhalb eines Landes nicht fällig.

Tag der Endspiele

Ende gut alles gut.Frank Klindworth

Die Kronjuwelen der Jugend – Fußballabteilung aus Sittensen haben sich zum Ende der Saison selbst belohnt. Die U18 unter Führung von Trainer Frank Klindwort gewann in Heeslingen das wichtigste Saisonspiel. Am Tag der Endspiele trafen die Bördekicker auf den Mitfavoriten aus der Kreisstadt.

Am Anfang der Begegnung spielten die Teams VfL Sittensen und JfV Rotenburg auf Augenhöhe. Nach einer knappen halben Stunde schoss Jonathan Wehe das Führungstor für Sittensen. Kurz danach erhöhte Jonas Klindworth sogar auf 2:0 Tore. So kippte das Spiel zu Ungunsten der Rotenburger. In der zweiten Hälfte des Spieles versuchten die Sittenser sofort das Spiel zu übernehmen. Folgerichtig erhöhte Tim Kypta auf 3 Tore. Das Endergebnis von 4:0 erzielte Ole Klindworth durch einen Strafstoß. So sicherte sich die U18 des VfL Sittensen den Sieg und den Kreispokal. Ein Wermutstropfen hat dieser große Erfolg allerdings. Trainer Frank Klindworth nimmt nach dem Gewinn des Pokalsieges Abschied von seiner Trainertätigkeit.
U18 A-Junioren VfL Sittensen

Abschiedsspiel für die Trainer

Yannik Block und Lukas Fitschen treten kürzer

Block und FitschenDie U15 des VfL Sittensen hat in den letzten Jahren den Luxus genießen dürfen, von 4 Trainer betreut werden zu können. Das schaffte nicht nur Effizienz, sondern auch Motivation bei den Jugendlichen des Jahrganges 2002.
Da zwei ihrer Trainer, Yannik Block und Lukas Fitschen aus beruflichen und sportlichen Gründen etwas kürzer treten müssen, waren alle ihre Spieler, ob fit, ob verletzt, im letzte Match der Saison natürlich da. Und höchst motiviert. Gast und Tabellenschlusslicht, die JSG Elsli, bekam dies hautnah zu spüren.

Vom Anfang der Begegnung an setzten die Hausherren auf dem Sportplatz Gr. Meckelsen ihre Gäste unter Druck. Folgerichtig ging Sittensen durch Saeed Sharifi in der fünten Minute in Führung. Die Wirkung der Motivationsspritze hielt weiter an und bescherte durch Marten Viebrock (9) und und Jona Vajen (17) einen 3:0 Halbzeitstand. Langsam ließ die Wirkung nach, denn bis Hälfte Zwei wurde auf VfL Seite etwas ruhiger gekickt.

6:1 Viebrock

In der 2. Halbzeit rächte sich dann diese Spielweise. Durch einen Abwehrfehler kam Torwort Niklas Kraiser in arge Bedrängnis und konnte selbst durch einen Befreiungsschlag den ersten Gegentreffer nicht verhindern. Gianluca Söhl wurde zurecht von seiner Mannschaft für seinen unermüdlich hartnäckigen Einsatz gefeiert. Die Reaktion folgte durch Nico Trzos zum 4:1 auf dem Fuße. Der Defensivchef Finn-Luca Klindwordt brach mit seinem Tor nach einer Ecke in der 55. min dann endgültig den Spielwillen der JSG Elsi. Das Sahnehäubchen setzte dann Viebrock mit einem schnellen Alleinmarsch oben drauf. So konnte sich die U15 Bördekicker von ihren Coaches Block und Fitschen mit einem 6:1 gebührend verabschieden.
U15 VfL Sittensen

Verdient aber glücklich gewonnen

Spannende U13 – Begegnung in Sittensen

In der Fußballpartie VfL Sittensen gegen die SG Geestequelle waren die Hausherren die klaren Favoriten. Der Trend ging nach oben, seit 4 Spielen ungeschlagen, und die Gäste aus dem Norden des Landkreises hatten sich noch keine Lorbeeren verdienen können. Und so wie die Erwartungshaltungen waren, begann auch die Fußballbegegnung.
Es wurde nur in der Hälfte der Gäste gespielt – im Geestequeller Strafraum war Daueralarm. Leider konnte Sittensen selbst bei hochkarätigen Chancen das Leder nicht in die Maschen bekommen. Erst in der 25. Spielminute gelang Lukas Maier nach einer grandiosen Vorarbeit von Lowis Kogge das erste Tor des Spieles. Danach weiß keiner mehr so genau, warum und wieso es geschah. War es Freudentaumel, Überheblichkeit oder die Vorfreude auf sie Pause? In Minute 26 versenkte Malte Schmidt den Ball zum 1:1 Ausgleich.
In der zweiten Hälfte der Partie wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Zwar hatte der VfL immer noch ein optisches Übergewicht, jedoch waren nun Torszenen auf beiden Seiten zu bestaunen. So konnte sich Ron Schön, Sittenser Schlussmann, auch mal auszeichnen.
Nach knappen 5 Minuten trug sich Luka Schmidt mit einem verwandelten Freistoß ebenfalls in die Torschützenliste ein. Jedoch ließ die Antwort der Gäste aus Basdahl nicht lange auf sich warten. Zum 2:2 verwandelte Korte Siems wenig später. Das Spiel kochte nun vor Spannung. Jeder der beiden Teams konnte drei Punkte bekommen, wobei ein Unentschieden schon ein Erfolg für Geestequelle bedeuten würde.
Kurz vor dem Abpfiff durch den Referee Hendrick Wedemeyer, gelang dann doch noch der goldene Siegtreffer zum 3:2 durch Lukas Schmidt für die Heimmannschaft.

Wenn die Verwertung der Möglichkeiten beim VfL Sittensen genutzt würden, hätten wir mit mehr als 10 Toren vom Rasen gehen müssen, so Betreuer Günther Riggers. Aber die Jungs haben nicht die Flinte ins Korn geworfen und aufgegeben. Das verdient neben der fairen Spielweise beider Jugendmannschaften Respekt.

U13

 

Mit Spannung, Spiel, und Punkteteilung.

VfL Sittensen : JSG Hetzwege/Westerholz/Jeersdorf

„Immer wird nur über die erste Mannschaft berichtet.“ Unlängst wurde ich mit dieser Aussage konfrontiert. Und ja, es stimmt wirklich. Mea culpa.
Jedes Kind kennt den amtierenden deutschen Fußballmeister, die Welt- und Europameister. Von den Champions der U19 hört man wenig. Dabei ist der sportliche Unterbau im Leistungssport immens wichtig. Die erste E-Jugend spielte, auch dies wurde berichtet, erfolgreich auf Landesebene. Und die E III ? Diese kickt nicht weniger interessant. Deshalb möchte ich stellvertretend für alle zweiten, dritten und vierten Teams kurz von diesem Fußballkrimi berichten.

Nachdem auch der letzte Gast aus Westerholz den versteckten Sportplatz in Tiste gefunden hat, ging die Partie auch schon los. Abtasten hieß bei beiden Teams erst einmal die Devise. Keiner traute sich so richtig. Dann jedoch fasste Tim Brandt sich ein Herz, lief mit dem Leder zum Gästetor und schoss einfach mal drauf. 1:0 für Sittensen. Das war wie ein Weckruf für beide Mannschaften. Ab jetzt konnten die – leider nicht so zahlreich erschienen – Zuschauer besseren Fußball genießen. Wenig später lenkte der gut stehende Thanh Dat Hua einen Eckball in die Maschen der Gäste. Diese ließen sich aber nicht lumpen und verkürzten durch Marvin Metze, der einen Heber über 15 Meter in den Winkel der Gastgeber unterbrachte. Nach einem Konter wie aus dem Lehrbuch egalisierte Mathis Timm dann das Ergebnis. So ging es mit einem 2:2 in die Pause.
Ab jetzt wurde aus dem spannenden Spiel ein Krimi. Hin und her ging es auf dem Feld. Da wurden hochkarätige Chancen vergeben, aber auch sportliche Größe gezeigt. Capice Eggert, Mittelfeld-Ass der JSG, zeigte sich altruistisch und tröstete gefallene Gegenspieler, und nicht selten war es für die Spieler selbstverständlich, den Ball für seine Kontrahenten zu holen. Solche fairen Gesten sind viel zu selten geworden, besonders in den ersten Mannschaften.

Mehr und mehr erarbeitete sich die JSG H/W/J Vorteile. Folgerichtig erhöhten die Gäste kurz vor Schluss. Jedoch sprach ich von einem Krimi. Erst musste Hua hinnehmen, dass er im Abseits ein Tor erzielt hat. Sekunden vor dem Abpfiff traf er dann doch noch zum 3:3 Endstand.

Mit leichten Schweißperlen auf der Stirn, vor Aufregung, muss ich gestehen, dass ich selten ein Spiel eines ersten Teams aufregender erlebt habe. Technisch und taktisch vielleicht besser, aber spannender?

Bild: Die völlig erledigten aber euphorischen Kicker des VfL Sittensen EIII in der Kabine.
E IIIOskar Brodersen, Paul Batasch, Tjark Behrends, Kasper Kaczmarski, Tim Brandt, Thanh Dat Hua, Mika Klindworth, Enis Aksüt, Bastian Hink, Hasan Salaz.

Coerver Coaching

Rocco Leeser bringt internationales Know-how nach Sittensen

In den späten 70ern, initiierte der niederländische Europameistertrainer Wiel Coerver eine Revolution im Fußballtraining. Er war unzufrieden mit dem Mangel an individuellen Fähigkeiten und dem Schwerpunkt auf die Defensive im professionellen Fußball. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der individuellen Entwicklung technischer Fertigkeiten, wenig Aufmerksamkeit geschenkt, weil niemand genau wusste, wie man sie den Spielern

Wiel Coerver

näherbringt. Zudem war weit verbreitet, dass große Spieler von Natur aus mit großem Talent gesegnet waren, das weit über die Möglichkeiten des durchschnittlichen Spielers hinaus ging. Coerver’s anfänglicher Fokus lag auf dem Trainieren der Ballkontrolle und den im 1v1 erforderlichen Fähigkeiten, indem er seine Spieler animierte, die “Tricks” von Fußballlegenden, wie z.B. Cryuff, Beckenbauer und Pele, später Maradona, Bernd Schneider und Ruud Gullit, heute Ronaldinho, Zinédine Zidane und Lionel Messi nachzuahmen. Seitdem ist Coerver Coaching zu einem globalen Netzwerk im Fußball gewachsen, mit Aktivitäten in über25 Ländern. Coerver Coaching ist heute weitgehend anerkannt als das weltweit führende Techniktrainingsprogramm und insbesondere geeignet für junge Spieler im Alter von 5-16 und deren Trainer. Seit 1984 haben Über eine Million Spieler und Tausende von Trainern an Veranstaltungen von Coerver Coaching teilgenommen. So auch Trainer und Betreuer aus der Börde Sittensen unter Leitung von Coerver-Coach Rocco Leeser. [links]

Deren Mission ist im Coerver® Code©2010 dargestellt “Sei so gut, wie du nur kannst: auf und neben dem Platz
Die “5 Soccer Essentials” und die “Lebenskompetenzen”, auf die sie Einfluss haben.

Können (Skills): Selbstbewusstsein, Kreativität
Schnelligkeit (Speed): Wettkampf, Konzentration
Wahrnehmung (Sense): Lernen, Treffen von Entscheidungen, Verantwortung
Kondition (Stamina):Disziplin, Wohlbefinden, Arbeitsmoral
Teamgeist (Spirit): Kommunikation, Respekt, Sportsgeist, Engagement, Courage.

 

Zweitspielrecht

Auch weit weg von zu Hause lässt es sich Fußball spielen. Ob als Pendler, als Student oder als Kicker ohne Team im Dorfe. Doch wie läuft das eigentlich mit dem Zweitspielrecht?

Sobald zwischen Heimatort und Arbeits- bzw. Studienort mehr als 100 Kilometer liegen, hat man die Möglichkeit, ein Zweitspielrecht in Anspruch zu nehmen – sofern beide Orte in unterschiedlichen Bundesländern liegen. Außerdem darf der Verein, für den man das Zweitspielrecht möchte, nicht oberhalb der Kreisebene spielen. Beispiel: Ein Spieler, der in Bundesland A in der Verbandsliga spielt, darf nicht parallel in Bundesland B in der Landesliga spielen, sondern maximal in der höchsten Kreisliga.

Auch in der Jugend sind Zweitspielrechte unabhängig von der Entfernung möglich, beispielsweise wenn der Stammverein des Jugendlichen keine Mannschaft in seinem Altersbereich hat. Dann kann er eine Gastspielberechtigung für das Jugendteam eines anderen Vereines in seiner Nähe, in seiner Altersklasse erhalten.
Im Falle von Umzügen (z.B. bei Arbeitsplatzwechsel der Eltern oder Trennungen) können für Kinder und Jugendliche Härtefallregelungen beantragt werden, um sich außerhalb der offiziellen Transferperiode (1. Juli bis 31. August) kurzfristig einem neuen Verein anzuschließen. Nähere Informationen dazu gibt es bei den jeweiligen Landesverbänden.

Zur Erteilung des Zweitspielrechtes benötigt man einen ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auf Zweitspielrecht. Das offizielle Formular ist auf der Homepage des jeweiligen Landesverbands zum Download und Ausdrucken zu finden. Oder einfach mal den Trainer fragen.

Die festgelegten Transferperioden im Sommer (1. Juli bis 31. August) und Winter (1. bis 31. Januar) sind für das Zweitspielrecht unerheblich. Antrag und Freigabe dürfen auch mitten in der Spielsaison erfolgen.

Der Heimatverein hat keinen Anspruch auf Ausbildungsentschädigung, muss allerdings seine Zustimmung erteilen, dass dem Spieler/der Spielerin das Zweitspielrecht erteilt wird. Aber Achtung ihr Pfennigfuchser: Sobald der Spieler sich bei seinem Heimatverein abmeldet und komplett zu dem Klub wechselt, für den er vorher bereits per Zweitspielrecht im Einsatz war, kann der abgebende Verein die Ausbildungsentschädigung einfordern. Die Regel, wonach ein Spieler ablösefrei ist, wenn er mindestens ein halbes Jahr kein Spiel bestritten hat, greift nur, wenn der Spieler in diesem Zeitraum für gar keinen Verein auf dem Platz gestanden hat.